Für Patienten

Standard-Chemotherapie könnte wesentlich wirksamer sein!

Das Thema Krebs ist für die meisten Menschen mit Ängsten verbunden. Viele Menschen sind selbst oder in ihrem familiären Umfeld mit einer Krebserkrankung konfrontiert.

Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache und damit von enormer Dimension. Aktuell werden jährlich drei Millionen neue Krebsfälle und 1,7 Millionen Krebstote in Europa registriert. Experten schätzen, dass die Zahl der Krebserkrankungen bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent zunehmen wird.

Maßgeschneiderte Krebstherapie

Bis jetzt war es nicht möglich, vor der Therapie festzustellen, ob ein Patient von einer geplanten Krebsbehandlung profitieren wird oder nicht. Warum? Weil es bisher keinen Biomarker gab, der individuell vorhersagen konnte, welche Therapie wirkt und welche nicht.

Erstmals konnte nun an der Medizinischen Universität Wien geklärt werden, wie und warum ein bestimmtes Gen -das p53 Gen– das Ansprechen auf Krebstherapien beeinflusst. In weiterer Folge wurde ein hochsensitiver, standardisierter Gentest entwickelt, die Mark53®Analyse. Die Analyse wird aus den individuellen Tumorzellen durchgeführt. Damit können die voraussichtlich wirksamen und unwirksamen Therapien für den untersuchten Tumor vor Behandlungsbeginn festgestellt werden.

Denn die Frage, welche Krebstherapie hilft und welche schadet,
ist eine ganz entscheidende!